Artikel mit ‘Frankfurter Zukunftsrat’ getagged

Die Rentner-Demokratie und die Rolle des Roman Herzog Instituts e.V.

Montag, 14. April 2008

In dem Blog Perspektive2010 wurden wir im Zusammenhang mit Roman Herzogs unsäglichem Versuch, die Jungen gegen die Alten aufzuhetzen, auf das Roman Herzog Institut e.V. aufmerksam. Dieses hat sich offiziell die Beratung der Arbeitgeberverbände auf die Fahnen geschrieben, ist aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eher ein weiterer Think Tank der Arbeitgeber. Ein Hinweis dafür ist beispielsweise, dass Randolf Rodenstock, der auch schon Mitglied im Kuratorium der verlogenen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ist, als Vorstand des Vereins tätig ist. Sein Stellvertreter Günther G. Goth ist aber auch nicht ohne:

Günther G. Goth ist ein typischer Siemens-Karrierist: katholisch, CSU-Mitglied und Teil eines verschwiegenen Netzwerkes. In den frühen 80er Jahren wäre er beinahe Bürgermeister im oberbayerischen Traunreut geworden. Doch er verlor die Wahl knapp. Dafür wurde Goth im Siemens-Hauptquartier in München zu einer zentralen Figur. Er stieg zum zweiten Mann hinter dem Personalvorstand auf. Intern nannten sie ihn “Triple G”. Doch seit dem 1. Juli ist Goth nicht mehr im Job. Dabei hatte er nur noch wenige Monate bis zur Rente.

Seit Wirtschaftsanwälte den von Korruption und Betriebsratsmanipulationen erschütterten Konzern durchkämmen, mussten schon einige Manager vor der Zeit abdanken - wie Vorstandschef Klaus Kleinfeld und Aufsichtsratsboss Heinrich von Pierer. Hinweise mehren sich nun, dass Goth und andere in der Personalabteilung in die Affäre um die gekaufte Betriebsräteorganisation AUB verwickelt waren.

Ich bin mir sicher, dass Figuren wie Randolf Rodenstock und Günther G. Goth das passende Personal für so ein Sprachrohr der Arbeitgeberverbände sind. Verlogen, intrigant und korrupt bis ins Mark, das sind eben die notwendigsten Qualifikationen von Lobbyisten. Roman Herzog sitzt ja neben Prof. Manfred Pohl und Hans-Olaf Henkel beim Konvent für Deutschland und trommelt dort gegen unsere Demokratie und verkauft dies als Reform der Reformfähigkeit. Gemeint ist schlicht die Abschaffung demokratischer Prinzipien, z.B. eine Änderung des Wahlrechts zwecks Ausgrenzung der Linkspartei, oder weiterer Raubbau am Sozialstaat, z.B. bei den Renten. Ich frage mich gerade, ob man diese hohen Herren nicht alle endlich einmal wegen der wiederholten Bildung krimineller Vereinigungen strafrechtlich belangen könnte.

Aber ich schweife ab. Interessant ist nämlich durchaus, dass das Copyright an der Website des Roman Herzog Instituts von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw), welche sich selbst als Stimme der Wirtschaft anpreist, beansprucht wird:

Roman Herzog Institut vbw

Weniger interessant ist hingegen, dass Günther G. Goth auch schon bei Veranstaltungen des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, welcher die INSM gegründet hat und bis heute finanziert, aktiv war. Das bedeutet aber wahrscheinlich nichts, denn für hohe Tiere bei Konzernen wie Siemens dürfte so etwas üblich sein., ebenso wie Korruption und Manipulation der Betriebsräte. Nach einem solchen Kriminellen, der bei Volkswagen beschäftigt war, heißen ja skandalöserweise bis heute die menschenfeindlichsten Sozialgesetze, die unser Land jemals hatte, sie sogenannten Hartz-Gesetze.

Wünschen wir dem Roman Herzog Institut e.V. und seinem Personal also, dass dieser dubiose Verein bald wieder von der Bildfläche verschwindet, nachdem er nun als weiteres Sprachrohr der Arbeitgeberverbände demaskiert wurde. Wünschen wir aber auch dem Konvent für Deutschland, der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), der Bertelsmann-Stiftung und dem Frankfurter Zukunftsrat ein baldiges Ende. Zumindest vielleicht rechtzeitig genug, bevor sich das Volk am Vorabend der Revolte zusammenrottet und die Stricke mit den Namen der größten Verbrecher gegen die Menschlichkeit beschriftet.

Weitere Informationen über Jane Uhlig (Konvent für Deutschland / Frankfurter Zukunftsrat)

Donnerstag, 10. April 2008
Jane Uhlig (36) verantwortet seit kurzem den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Konvent für Deutschland. Vorher leitete sie die Frankfurter Texterschule und arbeitete als PR-Beraterin für Wirtschaftsunternehmen und Verlage. Seit drei Jahren lehrt sie Public Relations an der Akademie für Marketing-Kommunikation Frankfurt.

Quelle

Wie der Frankfurter Zukunftsrat wahrgenommen wird

Dienstag, 08. April 2008

In einem Forum fanden wir einen netten Text, der darauf hinweist, wie der Frankfurter Zukunftsrat von Manfred Pohl vom durchschnittlichen Bürger wahrgenommen wird:

da hat die raffgierige und mittelmaessige polit- und managerelite wieder eine neue propaganda-plattform in stellung gebracht, um den sozialstaat sturmreif zu schiessen und endlich das boese unwort “sozial” zu tilgen und die reine, unverfaelschte marktwirtschaft zum glorreichen sieg der systeme zu verhelfen. amerikanisch halt.

natuelich sind die ueblichen verdaechtigen der insm selbstverstaendlich auch an bord. und superwohltaeter berger darf natuerlich auch nicht fehlen. bin gespannt, wer wohl die ersten stipendien und preise seiner stiftung abgreift. wird doch wohl keine neue kaderschmiede fuer die “neue elite” sein? man darf gespannt sein.

Wie man sieht, haben sich die kritischen Informationen über die Köpfe und Ziele des Frankfurter Zukunftsrats in Windeseile verbreitet, so dass dieser eigentlich schon jetzt in der Öffentlichkeit keinen Blumentopf mehr gewinnen kann. Wir möchten aber einen Vorschlag für eine neue Bonzenverbindung machen, die Manfred Pohl gründen könnte:

Die Liga der abscheulichsten Kotzbrocken und widerwärtigsten Geldsäcke

Da wäre er zusammen mit Leuten wie Roland Berger, Friedrich Merz, Oswald Metzger, Wolfgang Clement und Beatrice Weder di Mauro sicher perfekt aufgehoben :mrgreen:

Spruch des Tages

Dienstag, 18. März 2008

Von einer geistigen Elite beim Frankfurter Zukunftsrat ist uns nichts bekannt. Aber eine  geldgeile und geistesgestörte Elite mit faschistoiden, sozialdarwinistischen Wahnideen könnte dort durchaus anzutreffen sein.

Weitere Berichte über den Frankfurter Zukunftsrat von Manfred Pohl

Montag, 17. März 2008

Hier ein kleiner Überblick über andere kritische Artikel zum Frankfurter Zukunftsrat um Manfred Pohl:

Mit besten Grüßen an Manfred Pohl und seine Mann-/Frau-schaft:

Mögen Sie am süssen Brei ersticken!

Fanpost von Jane Uhlig vom Konvent für Deutschland

Montag, 17. März 2008

Irgendwie haben wir ja damit gerechnet, dass irgendwann hier irgendwer angeheult kommen könnte wegen unserer Artikel über wirtschaftsfaschistische Lobbygruppen wie den Konvent für Deutschland oder den ganz frisch gegründeten Frankfurter Zukunftsrat.

So meldete sich am vergangenen Freitag per E-Mail eine Melanie Vockert vom Konvent für Deutschland, welche als Assistentin der Geschäftsführerin Jane Uhlig tätig ist:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie bitten, sich mit uns in Verbindung zu setzen, in bezug auf
Ihre Artikel zu Prof. Dr. Manfred Pohl und dem Konvent für Deutschland.

Tel. 030-20456612 oder
0151-11623025 Jane Uhlig - Geschäftsführung

Mit freundlichen Grüßen
Konvent für Deutschland e. V.
Melanie Vockert

Natürlich dürfte es Manfred Pohl und seinen menschenfeindlichen Organisationen nicht gefallen, wenn Leute wie wir die Öffentlichkeit wahrheitsgemäß darüber aufklären, wer sie sind und welche verachtenswerten Ziele sie verfolgen. Darüber lassen wir aber auch nicht mit uns reden, weil wir eben keine wendehälsigen und käuflichen Journalisten sind, sondern Söldner. Söldner, welche die Kriegserklärungen der Bosse, Bonzen und derer, die sich selbst gerne als “Elite” bezeichnet wissen wollen, gegen das Volk verstanden haben und anderen dabei helfen wollen, sie auch zu verstehen, damit irgendwann der zwangsläufig notwendige Gegenschlag erfolgen kann.

Schauen wir uns also einmal an, was wir über Jane Uhlig in Erfahrung bringen können, z.B. im Google Cache von der Website einer Agentur in Neu-Isenburg, wo sie anscheinend vorübergehend tätig war:

Studium: Diplom-Sozialpädagogin

» Beraterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

» Kommunikationstrainerin / Trainer- und Moderationsausbildung

» Systemische Beraterin / Institut für Organisationsentwicklung Halle

» Heilpraktikerin / Psychotherapie-Ausbildung (HPG)

» Pharmazeutische Assistentin

Besonderheiten:

» Mit-Gründerin der Frankfurt Creative School

» Dozentin an Akademien: Fach Public Relations /
Umgang mit der Öffentlichkeit

» Hat die Frankfurter Texterschule auf- und ausgebaut & war zuständig für die Zertifizierung der bundesweiten PR-Ausbildung der WBS Training AG (DPRG)

Publikation:

“Ich bin eine Deutsche” Westkreuzverlag Berlin-Bonn

Damit wäre schon einmal bekannt, dass Jane Uhlig nicht einfach nur die Geschäftsführerin des Konvents für Deutschland und die Pressesprecherin des Frankfurter Zukunftsrates ist, sondern vor allem ein eiskalter PR-Profi, der sich auf Grund der wachsenden kritischen Öffentlichkeit offenbar genötigt sieht, Krisen-PR zu betreiben, damit Manfred Pohls verlogene Propagandaschleudern nicht vollends absaufen und der Frankfurter Zukunftsrat nicht als Totgeburt endet. Gut möglich, dass Manfred Pohl Jane Uhlig bei seiner Tätigkeit für die Deutsche Bank kennenlernte, denn wer deutsche Großunternehmen von der Schande des Dritten Reiches reinwäscht, dürfte dazu auch verstärkt auf zahlreiche PR-Maßnahmen zurückgreifen müssen:

Als hauseigener Historiker der Deutschen Bank hat dieser Mann [Manfred Pohl] mit viel Geld im Rücken eine Menge dazu beigetragen, dass sich die in die Naziverbrechen verstrickten deutschen Grossunternehmen wenigs­tens im Nachhinein als scheinbar beflissene Geschichtsaufarbeiter in ein gutes Licht setzen konnten.

Ob nun die unter telefonbuch.de auffindbare Adresse in Maintal / Bischofsheim wirklich zu der Jane Uhlig vom Konvent für Deutschland und Frankfurter Zukunftsrat gehört, wird da schon fast irrelevant, auch wenn Google Earth zu dieser Adresse und dem Umfeld auch einige interessante Ansichten liefert. Da hat Manfred Pohl es offenbar versäumt, seine Mitarbeiter darauf hinzuweisen, dass es vorteilhaft ist, seinen Telefonbuch-Eintrag löschen zu lassen, bevor man sich für dessen Lobby-Organisationen betätigt.

Im Übrigen antworten wir grundsätzlich nicht auf E-Mails, vor allem nicht auf E-Mails von solch “elitärem” Gesindel. Aber das kann man ja nicht wissen, wenn man wie Jane Uhlig bereits an einer weiteren neoliberalen Hetzschrift arbeitet, die in Buchform über Deutschland ausgebreitet werden soll. Gemeint ist das Buch “Mut zum Handeln - Wie Deutschland wieder reformfähig wird”, welches dieses Frühjahr im Campus-Verlag erscheinen soll und von folgenden Autoren verfasst wurde:

Interessant ist dabei vor allem, dass dieses eintönige Sextett gegen Demokratie, Grundgesetz, Sozialstaat und Menschenwürde auch als Herausgeber fungiert. Es ist schon eine besondere Dreistigkeit, seine menschenverachtende Ideologie zwischen zwei Buchdeckel zu packen und die Menschen über den Kaufpreis dafür bezahlen zu lassen, dass sie sich diese widerliche Ideologie einverleiben. Sehr schön sieht man in diesem Zusammenhang auch die (personellen und ideologischen) Schnittpunkte zwischen dem Konvent für Deutschland und dem Frankfurter Zukunftsrat, denn alle Autoren sind im Konvent für Deutschland, beim Frankfurter Zukunftsrat oder bei beiden Organisationen von Manfred Pohl aktiv.

PS: Diesen Artikel haben wir als persönliche Widmung an Jane Uhlig und ihre Assistentin Melanie Vockert verfasst. Wir hoffen, dass diese nun verstanden haben, dass wir uns nicht mit unanständigen Menschen wie Lobbyisten abgeben.

Professor Manfred Pohl (Konvent für Deutschland) will Deutschland in die Vergangenheit führen

Mittwoch, 05. März 2008

Die Zahl der Reforminitiativen und Kampagnen, die von den asozialen Profiteuren des kapitalistischen Systems gegen die Bevölkerung in Stellung gebracht werden, steigt noch immer. Neben der Bertelsmann-Stiftung, der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und dem Konvent für Deutschland kommt nun der Frankfurter Zukunftsrat unter der Führung von Manfred Pohl.

Das restliche Personal des Frankfurter Zukunftsrats besteht aus altbekannten Gesichtern und korrupten Kotzbrocken anderer Reforminitiativen und Lobbys, z.B. Oswald Metzger, das willige Mietmaul für Jedermann, solange der Preis stimmt. Das neoliberale Sprachrohr Oswald Metzger ist nämlich bereits bei der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und im Konvent für Deutschland als Maulhure anzutreffen und nach dem Ende des grünen Mandats braucht er jetzt eben neue Einkommensquellen, bis er bei Bertelsmann sein nächstes überflüssiges Buch veröffentlichen läßt.
Bernhard Bueb ist als ehemaliger Leiter der Schule Schloß Salem auch schon als Mietmaul der INSM für eine Podoumsdiskussion aufgefallen und vertritt die Forderung nach mehr Leistung, Disziplin und dergleichen vom Kindesalter an - also eine Optimierung des Menschenmaterials für die Wirtschaft während des Erziehungs- und Bildungsprozesses. Jegliche form von Bildung verkommt so zu einem rein ökonomischen verwertbarenden Faktor für die Interessen der Bosse und Bonzen, während die Selbstbildung der Menschen und die Entfaltung der Persönlichkeit immer weniger Raum findet.

Wolfgang Clement (SPD), der in der letzten Zeit sein SPD-Parteibuch ebenso für Partikularinteressen der Wirtschaft missbraucht wie es zuvor immer Oswald Metzger mit seiner Mitgliedschaft bei den Grünen getan hat, ist nicht nur als Lobbyist der Energiewirtschaft und der Industrie unterwegs, sondern auch als Mitglied des Konventkreises  des Konvents für Deutschland und stellvertretender Vorsitzender des Frankfurter Zukunftsrats. Das übrige Personal dieser ideologischen Dreckschleuder, welche sich an Manfred Pohls rassistischem Buch Das Ende des weißen Mannes anlehnt, in dem er für mehrMarktradikalismus und Sozialdarwinismus wirbt, kann man sich sicherlich denken oder von der Website der INSM oder des Konvents für Deutschland abschreiben.

Wenn Manfred Pohl nun vorgibt, mit seinem Frankfurter Zukunftsrat “Konzepte und Empfehlungen für eine stabile Zukunftswelt entwickeln” zu wollen, dann sollte man sich vor Augen halten, was er mit dem Konvent für Deutschland erreichen wollte: den Abbau von Demokratie bzw. demokratischen Kontrollinstanzen zugunsten schnellerer und demokratisch nicht legitimierter Reformen / Entscheidungen im Sinne der Bosse und Bonzen. Es ist daher davon auszugehen, dass auch die “stabile Zukunftswelt” Pohls sich vorrangig auf die stabile Zukunft der neuen Asozialen bezieht, zu denen Manfred Pohl unseres Erachtens auch selbst gehört.

Wie es sich in solchen Kreisen gehört, ist mit Sylvia von Metzler aus der Familie des Bankhauses Metzler, welches bei den Razzien zur Liechtenstein-Affäre durchsucht wurde, auch gleich jemand  dabei, der den neuen Asozialen vom Frankfurter Zukunftsrat Tipps vermitteln könnte, wie sie ihre Mietmaul-Honorare steuerfrei halten. Da bekommt der Mord an dem Bankersohn Jakob von Metzler ein ganz neues Aroma. Man könnte denken, dass da jemand vom Schicksal eine Quittung dafür bekommen hat, dass er kriminelles Verhalten, welches gegen die Gesellschaft als Ganzes und alle besitzlosen Menschen gerichtet ist, möglicherweise ermöglichte und schützte. Manchmal trifft es eben doch die Richtigen.

Wir werden jedenfalls jede Aktion des Frankfurter Zukunftsrates beobachten und kritisch begleiten. Denn wir denken, dass Manfred Pohl dort lediglich versucht, seine ollen marktradikalen und menschenfeindlichen Kamellen unter einem neuen Label mit neuen Schlagworten unters Volk zu bringen. Auf dass alle Mitglieder des Frankfurter Zukunfts(un)rates und anderer ideologischen Dreckschleudern des Großkapitals bekommen mögen, was sie wirklich verdienen :twisted:


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