Artikel mit ‘Bonzen’ getagged

Fanpost von Jane Uhlig vom Konvent für Deutschland

Montag, 17. März 2008

Irgendwie haben wir ja damit gerechnet, dass irgendwann hier irgendwer angeheult kommen könnte wegen unserer Artikel über wirtschaftsfaschistische Lobbygruppen wie den Konvent für Deutschland oder den ganz frisch gegründeten Frankfurter Zukunftsrat.

So meldete sich am vergangenen Freitag per E-Mail eine Melanie Vockert vom Konvent für Deutschland, welche als Assistentin der Geschäftsführerin Jane Uhlig tätig ist:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie bitten, sich mit uns in Verbindung zu setzen, in bezug auf
Ihre Artikel zu Prof. Dr. Manfred Pohl und dem Konvent für Deutschland.

Tel. 030-20456612 oder
0151-11623025 Jane Uhlig - Geschäftsführung

Mit freundlichen Grüßen
Konvent für Deutschland e. V.
Melanie Vockert

Natürlich dürfte es Manfred Pohl und seinen menschenfeindlichen Organisationen nicht gefallen, wenn Leute wie wir die Öffentlichkeit wahrheitsgemäß darüber aufklären, wer sie sind und welche verachtenswerten Ziele sie verfolgen. Darüber lassen wir aber auch nicht mit uns reden, weil wir eben keine wendehälsigen und käuflichen Journalisten sind, sondern Söldner. Söldner, welche die Kriegserklärungen der Bosse, Bonzen und derer, die sich selbst gerne als “Elite” bezeichnet wissen wollen, gegen das Volk verstanden haben und anderen dabei helfen wollen, sie auch zu verstehen, damit irgendwann der zwangsläufig notwendige Gegenschlag erfolgen kann.

Schauen wir uns also einmal an, was wir über Jane Uhlig in Erfahrung bringen können, z.B. im Google Cache von der Website einer Agentur in Neu-Isenburg, wo sie anscheinend vorübergehend tätig war:

Studium: Diplom-Sozialpädagogin

» Beraterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

» Kommunikationstrainerin / Trainer- und Moderationsausbildung

» Systemische Beraterin / Institut für Organisationsentwicklung Halle

» Heilpraktikerin / Psychotherapie-Ausbildung (HPG)

» Pharmazeutische Assistentin

Besonderheiten:

» Mit-Gründerin der Frankfurt Creative School

» Dozentin an Akademien: Fach Public Relations /
Umgang mit der Öffentlichkeit

» Hat die Frankfurter Texterschule auf- und ausgebaut & war zuständig für die Zertifizierung der bundesweiten PR-Ausbildung der WBS Training AG (DPRG)

Publikation:

“Ich bin eine Deutsche” Westkreuzverlag Berlin-Bonn

Damit wäre schon einmal bekannt, dass Jane Uhlig nicht einfach nur die Geschäftsführerin des Konvents für Deutschland und die Pressesprecherin des Frankfurter Zukunftsrates ist, sondern vor allem ein eiskalter PR-Profi, der sich auf Grund der wachsenden kritischen Öffentlichkeit offenbar genötigt sieht, Krisen-PR zu betreiben, damit Manfred Pohls verlogene Propagandaschleudern nicht vollends absaufen und der Frankfurter Zukunftsrat nicht als Totgeburt endet. Gut möglich, dass Manfred Pohl Jane Uhlig bei seiner Tätigkeit für die Deutsche Bank kennenlernte, denn wer deutsche Großunternehmen von der Schande des Dritten Reiches reinwäscht, dürfte dazu auch verstärkt auf zahlreiche PR-Maßnahmen zurückgreifen müssen:

Als hauseigener Historiker der Deutschen Bank hat dieser Mann [Manfred Pohl] mit viel Geld im Rücken eine Menge dazu beigetragen, dass sich die in die Naziverbrechen verstrickten deutschen Grossunternehmen wenigs­tens im Nachhinein als scheinbar beflissene Geschichtsaufarbeiter in ein gutes Licht setzen konnten.

Ob nun die unter telefonbuch.de auffindbare Adresse in Maintal / Bischofsheim wirklich zu der Jane Uhlig vom Konvent für Deutschland und Frankfurter Zukunftsrat gehört, wird da schon fast irrelevant, auch wenn Google Earth zu dieser Adresse und dem Umfeld auch einige interessante Ansichten liefert. Da hat Manfred Pohl es offenbar versäumt, seine Mitarbeiter darauf hinzuweisen, dass es vorteilhaft ist, seinen Telefonbuch-Eintrag löschen zu lassen, bevor man sich für dessen Lobby-Organisationen betätigt.

Im Übrigen antworten wir grundsätzlich nicht auf E-Mails, vor allem nicht auf E-Mails von solch “elitärem” Gesindel. Aber das kann man ja nicht wissen, wenn man wie Jane Uhlig bereits an einer weiteren neoliberalen Hetzschrift arbeitet, die in Buchform über Deutschland ausgebreitet werden soll. Gemeint ist das Buch “Mut zum Handeln - Wie Deutschland wieder reformfähig wird”, welches dieses Frühjahr im Campus-Verlag erscheinen soll und von folgenden Autoren verfasst wurde:

Interessant ist dabei vor allem, dass dieses eintönige Sextett gegen Demokratie, Grundgesetz, Sozialstaat und Menschenwürde auch als Herausgeber fungiert. Es ist schon eine besondere Dreistigkeit, seine menschenverachtende Ideologie zwischen zwei Buchdeckel zu packen und die Menschen über den Kaufpreis dafür bezahlen zu lassen, dass sie sich diese widerliche Ideologie einverleiben. Sehr schön sieht man in diesem Zusammenhang auch die (personellen und ideologischen) Schnittpunkte zwischen dem Konvent für Deutschland und dem Frankfurter Zukunftsrat, denn alle Autoren sind im Konvent für Deutschland, beim Frankfurter Zukunftsrat oder bei beiden Organisationen von Manfred Pohl aktiv.

PS: Diesen Artikel haben wir als persönliche Widmung an Jane Uhlig und ihre Assistentin Melanie Vockert verfasst. Wir hoffen, dass diese nun verstanden haben, dass wir uns nicht mit unanständigen Menschen wie Lobbyisten abgeben.

Professor Manfred Pohl (Konvent für Deutschland) will Deutschland in die Vergangenheit führen

Mittwoch, 05. März 2008

Die Zahl der Reforminitiativen und Kampagnen, die von den asozialen Profiteuren des kapitalistischen Systems gegen die Bevölkerung in Stellung gebracht werden, steigt noch immer. Neben der Bertelsmann-Stiftung, der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und dem Konvent für Deutschland kommt nun der Frankfurter Zukunftsrat unter der Führung von Manfred Pohl.

Das restliche Personal des Frankfurter Zukunftsrats besteht aus altbekannten Gesichtern und korrupten Kotzbrocken anderer Reforminitiativen und Lobbys, z.B. Oswald Metzger, das willige Mietmaul für Jedermann, solange der Preis stimmt. Das neoliberale Sprachrohr Oswald Metzger ist nämlich bereits bei der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und im Konvent für Deutschland als Maulhure anzutreffen und nach dem Ende des grünen Mandats braucht er jetzt eben neue Einkommensquellen, bis er bei Bertelsmann sein nächstes überflüssiges Buch veröffentlichen läßt.
Bernhard Bueb ist als ehemaliger Leiter der Schule Schloß Salem auch schon als Mietmaul der INSM für eine Podoumsdiskussion aufgefallen und vertritt die Forderung nach mehr Leistung, Disziplin und dergleichen vom Kindesalter an - also eine Optimierung des Menschenmaterials für die Wirtschaft während des Erziehungs- und Bildungsprozesses. Jegliche form von Bildung verkommt so zu einem rein ökonomischen verwertbarenden Faktor für die Interessen der Bosse und Bonzen, während die Selbstbildung der Menschen und die Entfaltung der Persönlichkeit immer weniger Raum findet.

Wolfgang Clement (SPD), der in der letzten Zeit sein SPD-Parteibuch ebenso für Partikularinteressen der Wirtschaft missbraucht wie es zuvor immer Oswald Metzger mit seiner Mitgliedschaft bei den Grünen getan hat, ist nicht nur als Lobbyist der Energiewirtschaft und der Industrie unterwegs, sondern auch als Mitglied des Konventkreises  des Konvents für Deutschland und stellvertretender Vorsitzender des Frankfurter Zukunftsrats. Das übrige Personal dieser ideologischen Dreckschleuder, welche sich an Manfred Pohls rassistischem Buch Das Ende des weißen Mannes anlehnt, in dem er für mehrMarktradikalismus und Sozialdarwinismus wirbt, kann man sich sicherlich denken oder von der Website der INSM oder des Konvents für Deutschland abschreiben.

Wenn Manfred Pohl nun vorgibt, mit seinem Frankfurter Zukunftsrat “Konzepte und Empfehlungen für eine stabile Zukunftswelt entwickeln” zu wollen, dann sollte man sich vor Augen halten, was er mit dem Konvent für Deutschland erreichen wollte: den Abbau von Demokratie bzw. demokratischen Kontrollinstanzen zugunsten schnellerer und demokratisch nicht legitimierter Reformen / Entscheidungen im Sinne der Bosse und Bonzen. Es ist daher davon auszugehen, dass auch die “stabile Zukunftswelt” Pohls sich vorrangig auf die stabile Zukunft der neuen Asozialen bezieht, zu denen Manfred Pohl unseres Erachtens auch selbst gehört.

Wie es sich in solchen Kreisen gehört, ist mit Sylvia von Metzler aus der Familie des Bankhauses Metzler, welches bei den Razzien zur Liechtenstein-Affäre durchsucht wurde, auch gleich jemand  dabei, der den neuen Asozialen vom Frankfurter Zukunftsrat Tipps vermitteln könnte, wie sie ihre Mietmaul-Honorare steuerfrei halten. Da bekommt der Mord an dem Bankersohn Jakob von Metzler ein ganz neues Aroma. Man könnte denken, dass da jemand vom Schicksal eine Quittung dafür bekommen hat, dass er kriminelles Verhalten, welches gegen die Gesellschaft als Ganzes und alle besitzlosen Menschen gerichtet ist, möglicherweise ermöglichte und schützte. Manchmal trifft es eben doch die Richtigen.

Wir werden jedenfalls jede Aktion des Frankfurter Zukunftsrates beobachten und kritisch begleiten. Denn wir denken, dass Manfred Pohl dort lediglich versucht, seine ollen marktradikalen und menschenfeindlichen Kamellen unter einem neuen Label mit neuen Schlagworten unters Volk zu bringen. Auf dass alle Mitglieder des Frankfurter Zukunfts(un)rates und anderer ideologischen Dreckschleudern des Großkapitals bekommen mögen, was sie wirklich verdienen :twisted:


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