Archiv für die Kategorie ‘Bertelsmann-Stiftung’

Generalstreik: Die 55 Cent-Protestaktion

Freitag, 04. Juli 2008

Zitat von Generalstreik.info:

Kürzlich haben wir eine Liste solcher Organisationen zusammengestellt, die in den vergangenen Jahren direkt und indirekt dafür gesorgt haben, dass Armut in Deutschland - Kinderarmut inklusive - wieder zu einem Massenphänomen wurde. Deshalb haben wir nun die erste Protestaktion ins Leben gerufen: Die 55 Cent-Protestaktion.

Ablauf
Wir haben einen Flyer erstellt, der als PDF-Datei heruntergeladen werden kann. Drucken Sie diesen Flyer aus und senden Sie ihn per Telefax oder per Post an die darauf genannten Organisationen. Sie gehen dabei keinerlei Risiko ein, wenn Sie den Flyer per Post verschicken oder per Fax von einem Copyshop aus.

Ziel
Es geht darum, dass so viele Menschen wie möglich diesen Flyer an die darauf genannten Organisationen senden. Die neoloberalen Verbrecher gegen Menschlichkeit und soziale Gerechtigkeit sollen merken, dass wir wissen, wer sie sind und sie im Auge haben. Dass wir uns nicht weiter belügen, betrügen und gegeneinander aufhetzen lassen. Wir wissen, wo unsere Feinde sitzen, nämlich oben. Der erste Schritt zum Kampf ist immer das Abstecken des feindlichen Territoriums.

Termin
Der Flyer soll bis spätestens 31.07.2008 an die genannten Organisationen geschickt werden. Außerdem kann er verkleinert (2-4 Stück je DIN A4) und zur Information an die Mitmenschen in Ihrem Umfeld verteilt werden.

Da bleibt eines: Mitmachen!

Die Rentner-Demokratie und die Rolle des Roman Herzog Instituts e.V.

Montag, 14. April 2008

In dem Blog Perspektive2010 wurden wir im Zusammenhang mit Roman Herzogs unsäglichem Versuch, die Jungen gegen die Alten aufzuhetzen, auf das Roman Herzog Institut e.V. aufmerksam. Dieses hat sich offiziell die Beratung der Arbeitgeberverbände auf die Fahnen geschrieben, ist aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eher ein weiterer Think Tank der Arbeitgeber. Ein Hinweis dafür ist beispielsweise, dass Randolf Rodenstock, der auch schon Mitglied im Kuratorium der verlogenen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ist, als Vorstand des Vereins tätig ist. Sein Stellvertreter Günther G. Goth ist aber auch nicht ohne:

Günther G. Goth ist ein typischer Siemens-Karrierist: katholisch, CSU-Mitglied und Teil eines verschwiegenen Netzwerkes. In den frühen 80er Jahren wäre er beinahe Bürgermeister im oberbayerischen Traunreut geworden. Doch er verlor die Wahl knapp. Dafür wurde Goth im Siemens-Hauptquartier in München zu einer zentralen Figur. Er stieg zum zweiten Mann hinter dem Personalvorstand auf. Intern nannten sie ihn “Triple G”. Doch seit dem 1. Juli ist Goth nicht mehr im Job. Dabei hatte er nur noch wenige Monate bis zur Rente.

Seit Wirtschaftsanwälte den von Korruption und Betriebsratsmanipulationen erschütterten Konzern durchkämmen, mussten schon einige Manager vor der Zeit abdanken - wie Vorstandschef Klaus Kleinfeld und Aufsichtsratsboss Heinrich von Pierer. Hinweise mehren sich nun, dass Goth und andere in der Personalabteilung in die Affäre um die gekaufte Betriebsräteorganisation AUB verwickelt waren.

Ich bin mir sicher, dass Figuren wie Randolf Rodenstock und Günther G. Goth das passende Personal für so ein Sprachrohr der Arbeitgeberverbände sind. Verlogen, intrigant und korrupt bis ins Mark, das sind eben die notwendigsten Qualifikationen von Lobbyisten. Roman Herzog sitzt ja neben Prof. Manfred Pohl und Hans-Olaf Henkel beim Konvent für Deutschland und trommelt dort gegen unsere Demokratie und verkauft dies als Reform der Reformfähigkeit. Gemeint ist schlicht die Abschaffung demokratischer Prinzipien, z.B. eine Änderung des Wahlrechts zwecks Ausgrenzung der Linkspartei, oder weiterer Raubbau am Sozialstaat, z.B. bei den Renten. Ich frage mich gerade, ob man diese hohen Herren nicht alle endlich einmal wegen der wiederholten Bildung krimineller Vereinigungen strafrechtlich belangen könnte.

Aber ich schweife ab. Interessant ist nämlich durchaus, dass das Copyright an der Website des Roman Herzog Instituts von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw), welche sich selbst als Stimme der Wirtschaft anpreist, beansprucht wird:

Roman Herzog Institut vbw

Weniger interessant ist hingegen, dass Günther G. Goth auch schon bei Veranstaltungen des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, welcher die INSM gegründet hat und bis heute finanziert, aktiv war. Das bedeutet aber wahrscheinlich nichts, denn für hohe Tiere bei Konzernen wie Siemens dürfte so etwas üblich sein., ebenso wie Korruption und Manipulation der Betriebsräte. Nach einem solchen Kriminellen, der bei Volkswagen beschäftigt war, heißen ja skandalöserweise bis heute die menschenfeindlichsten Sozialgesetze, die unser Land jemals hatte, sie sogenannten Hartz-Gesetze.

Wünschen wir dem Roman Herzog Institut e.V. und seinem Personal also, dass dieser dubiose Verein bald wieder von der Bildfläche verschwindet, nachdem er nun als weiteres Sprachrohr der Arbeitgeberverbände demaskiert wurde. Wünschen wir aber auch dem Konvent für Deutschland, der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), der Bertelsmann-Stiftung und dem Frankfurter Zukunftsrat ein baldiges Ende. Zumindest vielleicht rechtzeitig genug, bevor sich das Volk am Vorabend der Revolte zusammenrottet und die Stricke mit den Namen der größten Verbrecher gegen die Menschlichkeit beschriftet.

Professor Manfred Pohl (Konvent für Deutschland) will Deutschland in die Vergangenheit führen

Mittwoch, 05. März 2008

Die Zahl der Reforminitiativen und Kampagnen, die von den asozialen Profiteuren des kapitalistischen Systems gegen die Bevölkerung in Stellung gebracht werden, steigt noch immer. Neben der Bertelsmann-Stiftung, der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und dem Konvent für Deutschland kommt nun der Frankfurter Zukunftsrat unter der Führung von Manfred Pohl.

Das restliche Personal des Frankfurter Zukunftsrats besteht aus altbekannten Gesichtern und korrupten Kotzbrocken anderer Reforminitiativen und Lobbys, z.B. Oswald Metzger, das willige Mietmaul für Jedermann, solange der Preis stimmt. Das neoliberale Sprachrohr Oswald Metzger ist nämlich bereits bei der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und im Konvent für Deutschland als Maulhure anzutreffen und nach dem Ende des grünen Mandats braucht er jetzt eben neue Einkommensquellen, bis er bei Bertelsmann sein nächstes überflüssiges Buch veröffentlichen läßt.
Bernhard Bueb ist als ehemaliger Leiter der Schule Schloß Salem auch schon als Mietmaul der INSM für eine Podoumsdiskussion aufgefallen und vertritt die Forderung nach mehr Leistung, Disziplin und dergleichen vom Kindesalter an - also eine Optimierung des Menschenmaterials für die Wirtschaft während des Erziehungs- und Bildungsprozesses. Jegliche form von Bildung verkommt so zu einem rein ökonomischen verwertbarenden Faktor für die Interessen der Bosse und Bonzen, während die Selbstbildung der Menschen und die Entfaltung der Persönlichkeit immer weniger Raum findet.

Wolfgang Clement (SPD), der in der letzten Zeit sein SPD-Parteibuch ebenso für Partikularinteressen der Wirtschaft missbraucht wie es zuvor immer Oswald Metzger mit seiner Mitgliedschaft bei den Grünen getan hat, ist nicht nur als Lobbyist der Energiewirtschaft und der Industrie unterwegs, sondern auch als Mitglied des Konventkreises  des Konvents für Deutschland und stellvertretender Vorsitzender des Frankfurter Zukunftsrats. Das übrige Personal dieser ideologischen Dreckschleuder, welche sich an Manfred Pohls rassistischem Buch Das Ende des weißen Mannes anlehnt, in dem er für mehrMarktradikalismus und Sozialdarwinismus wirbt, kann man sich sicherlich denken oder von der Website der INSM oder des Konvents für Deutschland abschreiben.

Wenn Manfred Pohl nun vorgibt, mit seinem Frankfurter Zukunftsrat “Konzepte und Empfehlungen für eine stabile Zukunftswelt entwickeln” zu wollen, dann sollte man sich vor Augen halten, was er mit dem Konvent für Deutschland erreichen wollte: den Abbau von Demokratie bzw. demokratischen Kontrollinstanzen zugunsten schnellerer und demokratisch nicht legitimierter Reformen / Entscheidungen im Sinne der Bosse und Bonzen. Es ist daher davon auszugehen, dass auch die “stabile Zukunftswelt” Pohls sich vorrangig auf die stabile Zukunft der neuen Asozialen bezieht, zu denen Manfred Pohl unseres Erachtens auch selbst gehört.

Wie es sich in solchen Kreisen gehört, ist mit Sylvia von Metzler aus der Familie des Bankhauses Metzler, welches bei den Razzien zur Liechtenstein-Affäre durchsucht wurde, auch gleich jemand  dabei, der den neuen Asozialen vom Frankfurter Zukunftsrat Tipps vermitteln könnte, wie sie ihre Mietmaul-Honorare steuerfrei halten. Da bekommt der Mord an dem Bankersohn Jakob von Metzler ein ganz neues Aroma. Man könnte denken, dass da jemand vom Schicksal eine Quittung dafür bekommen hat, dass er kriminelles Verhalten, welches gegen die Gesellschaft als Ganzes und alle besitzlosen Menschen gerichtet ist, möglicherweise ermöglichte und schützte. Manchmal trifft es eben doch die Richtigen.

Wir werden jedenfalls jede Aktion des Frankfurter Zukunftsrates beobachten und kritisch begleiten. Denn wir denken, dass Manfred Pohl dort lediglich versucht, seine ollen marktradikalen und menschenfeindlichen Kamellen unter einem neuen Label mit neuen Schlagworten unters Volk zu bringen. Auf dass alle Mitglieder des Frankfurter Zukunfts(un)rates und anderer ideologischen Dreckschleudern des Großkapitals bekommen mögen, was sie wirklich verdienen :twisted:

Wiki-Tipp: Die freie Verschwörungsenzyklopädie

Mittwoch, 18. Juli 2007

Wer sich in das Dickicht aus Lobbyismus, Korruption und Günstlingswirtschaft begibt, entdeckt dabei mitunter zahlreiche Verbindungen, vor allem zwischen den einzelnen Lobbys und Think Tanks, die zwar nach außen selbständig auftreten, aber oftmals alle der gleichen Linie folgen und sich teils sogar das gleiche Personal teilen. Gleiches gilt für die wissenschaftlichen Steigbügelhalter dieser Organisationen, z.B. auch für das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) welches die Propaganda der INSM mit vermeintlich wissenschaftlichen Daten oder Umfragen untermauert. Dass beide Organisationen am gleichen Tropf der Arbeitgeber hängen, wird hingegen in der öffentlichen Diskussion und in Berichten der Medien nicht erwähnt.

Sobald man seine Recherche öffentlich führt oder deren Ergebnisse veröffentlicht, schallt einem aus bestimmten Ecken immer wieder der Vorwurf der Verschwörungstheorie entgegen. Dabei handelt es sich gar nicht um Theorien, sondern - umso schlimmer - in den meisten Fällen schlichtweg um Fakten über Netzwerke der weltweit Reichen und Mächtigen. Die richtige Bezeichnung wäre daher nicht Verschwörungstheorie, sondern Verschwörungspraxis. Denn die betreffenden Organisationen sind in der Regel nicht demokratisch gewählt und verfolgen schon gar nicht die Interessen der Massen. Im Gegenteil, es eröffnet sich ein Gesamtbild, das sich nur minimal von der altertümlichen Herrschaft der Könige und Fürsten über Sklaven, Leibeigene und Rechtlose unterscheidet: Ein eng begrenzter Personenkreis aus der westlichen Welt bestimmt die Geschicke der gesamten Welt und aller Menschen, die auf dieser Welt leben.

In der freien Verschwörungsenzyklopädie findet man einiges an Informationen über die real existierenden Verschwörungen der Reichen und Mächtigen gegen die Massen, z.B. über den BürgerKonvent, die Bertelsmann-Stiftung, die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und den Konvent für Deutschland.

Appell an die Bertelsmann-Stiftung

Freitag, 13. Juli 2007

Die NachDenkSeiten veröffentlichen einen Appell von 300 Schülern, Eltern, Lehrern des Robert-Blum-Gymnasiums in Berlin Schöneberg an die Bertelsmann-Stiftung:

Schluss mit bildungsfeindlichen Sendungen in Ihrem TV-Sender!

Ihre Stiftung erweist sich zunehmend als mächtige politische Kraft in unserer Gesellschaft. Gerade vor diesem Hintergrund erwarten wir von Ihnen, dass Sie sich sichtbar und wirkungsvoll für Folgendes einsetzen:

  1. Absetzen der von Ihrem Sender RTL ausgestrahlten Nachmittags-Talkshows, in denen primitiver und menschenverachtender Umgang miteinander vorgeführt wird. Die schlechten Umgangsformen von Jugendlichen sind z.T. davon inspiriert. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass sich negative Verhaltensweisen durch Vorbildlernen herausbilden und verfestigen können. Davon sind besonders Schüler aus bildungsfernen Schichten betroffen, da sie kaum positive Vorbilder und wenige andere Einflüsse haben und statistisch mehr fernsehen. Das ist z.B. auch eine Ursache der sozialen Selektion in unserem Bildungsbereich.
  2. Absetzen von Filmen mit extremen Gewaltdarstellungen (insbesondere im Nachmittagsprogramm mit hohen Einschaltquoten bei Jugendlichen).
  3. Mit anderen Privat- und öffentlich-rechtlichen TV-Sendern eine erweiterte Jugendschutzregelung zu erwirken (s.o.).
  4. Verzicht oder wenigstens Eindämmung von psychologisch ausgeklügelter Werbung, die auf Jugendliche und Kinder abzielt und gewissenlos deren Identitätssuche ausnutzt.
  5. Fordern Sie RTL auf, innerhalb ihrer Tochterfirma Super RTL (50% RTL Group, 50% Walt Disney Company) darauf hinzuwirken, die Beteiligung an dem Projekt Media Smart e.V. einzustellen, das beabsichtigt, Schulkinder im Rahmen des Schulunterrichts zu unkritischem Umgang mit Werbung zu erziehen.

Im Interesse der Bildung der Jugendlichen und im Interesse der Zukunft unseres Landes, aber auch im Interesse Ihrer Glaubwürdigkeit: Machen Sie in diesem Sinne Ihren Einfluss geltend!

Zum Thema Media Smart:
SuperRTL ist nicht nur an diesem Verblödungsprojekt für Schüler beteiligt, sondern wohl eher federführend aktiv:

Media Smart ist ein eingetragener Verein zur Förderung der Medien- und Werbekompetenz von Kindern. Die Initiative wurde 2004 von Medien und Werbung treibenden Unternehmen gegründet. Der Sitz des Vereins ist Köln. Der Vorsitzende ist der Geschäftsführer von Super RTL Claude Schmit.

Noch Fragen?

Ich habe da ja so meine Zweifel, ob Mohn / Bertelsmann sich von so einem Appell beeindrucken läßt. Ich glaube eher nicht, denn dafür hat die Bertelsmann- Stiftung zu gute Kontakte in die Politik und Netzwerke der Wirtschaft und Wissenschaft.

Lobbywatch Europe ist online!

Montag, 28. Mai 2007


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