Keine Staatsknete für Maria-Elisabeth Schaeffler!
Maria-Elisabeth Schaeffler von der Schaeffler KG (INA) versteht es offenbar, Menschen für sich zu instrumentalisieren. So scheute sie nicht davor zurück, Tausende Mitarbeiter des Schaeffler-Konzerns zum Einfordern von Steuergeldern für ihren Konzern vor den Wagen zu spannen. Dabei ist es alleine auf die gierige Übernahme der Continental AG zurückzuführen, dass der Schaeffler-Konzern überhaupt in Not geraten ist. Frau Schaeffler hat sich schlicht verzockt und erwartet nun, dass die Steuerzahler auch für sie - die Bankster haben das ja auch schon erfolgreich hinbekommen - die Suppe auslöffeln. Ich denke aber, dass der Steuerzahler und damit der Staat nicht dazu verpflichtet ist, die Wachstumsgelüste einer weiblichen Heuschrecke zu finanzieren.
Bereits im September 2001 startete die als listige Witwe bekannte Maria-Elisabeth Schaeffler die Übernahme des börsennotierten Konkurrenzunternehmens FAG Kugelfischer durch den Familienkonzern INA, pflegte aber zugleich weiter den Ruf einer “guten Mutter”. Doch von diesem weichen Image sollte man sich nicht täuschen lassen. Wie meinte Frau Schaeffler doch selbst einmal:
“Mit einem Schmusekurs kommt man nicht weiter”
Genau dies sollte die Politik bedenken und beispielsweise den Verkauf der Anteile an der Continental AG anregen, damit die Schaeffler KG wieder in ruhigere Fahrwasser kommt. Nun mit der Arbeitsplatz-Keule die Steuerzahler anzubetteln, ist schon ganz schön perfide. Denn letztlich wäre heute kein einziger Arbeitsplatz im Schaeffler-Konzern in Gefahr, wenn man sich die Übernahme von Conti verkniffen oder diese auf einen späteren Termin verlegt hätte. Ich bezweifle, dass man im Hause Schaeffler nicht die Finanzmärkte beobachtet, welche schon Anfang 2008 deutliche Merkmale einer Krise zeigten.
Vielleicht war Maria-Elisabeth Schaeffler aber auch zu sehr damit beschäftigt, ihre Bande zu Manfred Pohls Frankfurter Zukunftsrat (FZR) zu knüpfen, wo sie zum 01. Februar 2009 den Vorsitz des Kuratoriums übernahm. Frau Schaeffler sollte sich jedenfalls besser auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und sich um ihr Unternehmen kümmern, anstatt auf der einen Seite um Milliarden vom Steuerzahler zu bitten, während sie auf der anderen Seite - wohl unentgeltlich - für einen schäbigen Lobbyistenverein wie den Frankfurter Zukunftsrat tätig wird.
Der Steuerzahler hat es jedenfalls nicht zu vertreten, wenn Frau Schaeffler das Wachtum ihrer Firma offenbar auf dem Rücken ihrer instrumentalisierten Mitarbeiter bewerkstelligen will. Und ihre Zeit könnte sie im kriselnden Unternehmen sicher besser einsetzen als im neoliberalen Lobbyistenclub des Frankfurter Zukunftsrates. Aber vor allem sollten Maria-Elisabeth Schaeffler und ihre Familie erst einmal mindestens 80% ihres Vermögens in die Firma stecken müssen, bevor auch nur daran gedacht wird, ihr einen Cent aus Steuergeldern zu leihen - Geschenke auf Kosten des Steuerzahlers braucht diese Milliardärin sowieso am wenigsten, so dass maximal an ein Darlehen oder eine Teilhaberschaft des Staates nachgedacht werden sollte.
Liebe Frau Schaeffler, hören Sie auf zu jammern, spucken Sie in die Hände und nehmen Sie vor allem erstmal Ihr Privatvermögen in die Hand um Ihre Firma zu retten. Alles andere wäre unanständig!


12. März 2009 um 12:54
tja, die gute frau schaeffler. es tut mir ja leid für die mitarbeiter, aber ich will nicht ganz verstehen wieso der steuerzahler nun für die zockerei der frau schaeffler den kopf hinhalten soll. das sie nun auch noch in diesem faschistoiden verein namens “frankfurter zukunftsrat” eine position inne hat, hat meinen willen zur unterstützung nicht unbedingt erhöht. da helfen auch keine krokodilstränen.
wieso sollte diese frau, die in einem verein sitzt der die parlamentarische demokratie unterwandern will, auch noch vom volk unterstütz werden? das ist ja fast so als würde man sein eigenes grab schaufeln.
b.t.w. seit wann ist eigentlich der eintrag über den “frankfurter zukunftsrat” bei wikipedia verschwunden? komplett!
würde mich interessieren wie es dazu gekommen ist.