Archiv für Juli 2007

Erneuter Zensurversuch der INSM gegen das INSM-Watchblog

Montag, 30. Juli 2007

Wie Perspektive2010 unter Berufung auf das INSM-Watchblog berichtet, will die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) mal wieder mal Kritik und Wahrheit über ihr wenig menschenfreundliches Treiben unterdrücken:

Es ist ja sehr schön, wenn die Existenz dieses Blogs Euch so sehr ärgert, dass Ihr uns schon wieder bei Wordpress.com denunziert und sperren lassen wollt. Allerdings solltet Ihr es dann mit einer zutreffenden rechtlichen Grundlage probieren und nicht versuchen die Entscheidung des OLG Hamburg bezüglich Unternehmensname-blog so zu verbiegen, dass angeblich auch dieses Watchblog davon betroffen sei. Denn niemand würde unter insmwatchblog ein offizielles Blog der INSM erwarten. Eine Verwechslungsgefahr ist nicht gegeben und ein Missbrauch von Namen oder Unternehmenskennzeichen liegt somit auch nicht vor. Allerdings wissen wir ja schon, dass es Euch nicht um Namen oder Rechte gilt, sondern um Zensur und Unterdrückung von Kritik über Eure perfiden Manipulationen in Medien, Politik und Öffentlichkeit.

Also laßt doch einfach Eure krummen Touren und schafft Euch selbst ab. Vorher wird das INSM-Watchblog nicht aufhören zu existieren. Und wenn Ihr eines sperren laßt, werden drei neue - bei verschiedenen Bloghostern oder Hostern im Ausland - aus dem nichts entstehen.

Ich hoffe, wir haben uns verstanden.

Nicht unterkriegen lassen!

Wiki-Tipp: Die freie Verschwörungsenzyklopädie

Mittwoch, 18. Juli 2007

Wer sich in das Dickicht aus Lobbyismus, Korruption und Günstlingswirtschaft begibt, entdeckt dabei mitunter zahlreiche Verbindungen, vor allem zwischen den einzelnen Lobbys und Think Tanks, die zwar nach außen selbständig auftreten, aber oftmals alle der gleichen Linie folgen und sich teils sogar das gleiche Personal teilen. Gleiches gilt für die wissenschaftlichen Steigbügelhalter dieser Organisationen, z.B. auch für das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) welches die Propaganda der INSM mit vermeintlich wissenschaftlichen Daten oder Umfragen untermauert. Dass beide Organisationen am gleichen Tropf der Arbeitgeber hängen, wird hingegen in der öffentlichen Diskussion und in Berichten der Medien nicht erwähnt.

Sobald man seine Recherche öffentlich führt oder deren Ergebnisse veröffentlicht, schallt einem aus bestimmten Ecken immer wieder der Vorwurf der Verschwörungstheorie entgegen. Dabei handelt es sich gar nicht um Theorien, sondern - umso schlimmer - in den meisten Fällen schlichtweg um Fakten über Netzwerke der weltweit Reichen und Mächtigen. Die richtige Bezeichnung wäre daher nicht Verschwörungstheorie, sondern Verschwörungspraxis. Denn die betreffenden Organisationen sind in der Regel nicht demokratisch gewählt und verfolgen schon gar nicht die Interessen der Massen. Im Gegenteil, es eröffnet sich ein Gesamtbild, das sich nur minimal von der altertümlichen Herrschaft der Könige und Fürsten über Sklaven, Leibeigene und Rechtlose unterscheidet: Ein eng begrenzter Personenkreis aus der westlichen Welt bestimmt die Geschicke der gesamten Welt und aller Menschen, die auf dieser Welt leben.

In der freien Verschwörungsenzyklopädie findet man einiges an Informationen über die real existierenden Verschwörungen der Reichen und Mächtigen gegen die Massen, z.B. über den BürgerKonvent, die Bertelsmann-Stiftung, die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und den Konvent für Deutschland.

Appell an die Bertelsmann-Stiftung

Freitag, 13. Juli 2007

Die NachDenkSeiten veröffentlichen einen Appell von 300 Schülern, Eltern, Lehrern des Robert-Blum-Gymnasiums in Berlin Schöneberg an die Bertelsmann-Stiftung:

Schluss mit bildungsfeindlichen Sendungen in Ihrem TV-Sender!

Ihre Stiftung erweist sich zunehmend als mächtige politische Kraft in unserer Gesellschaft. Gerade vor diesem Hintergrund erwarten wir von Ihnen, dass Sie sich sichtbar und wirkungsvoll für Folgendes einsetzen:

  1. Absetzen der von Ihrem Sender RTL ausgestrahlten Nachmittags-Talkshows, in denen primitiver und menschenverachtender Umgang miteinander vorgeführt wird. Die schlechten Umgangsformen von Jugendlichen sind z.T. davon inspiriert. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass sich negative Verhaltensweisen durch Vorbildlernen herausbilden und verfestigen können. Davon sind besonders Schüler aus bildungsfernen Schichten betroffen, da sie kaum positive Vorbilder und wenige andere Einflüsse haben und statistisch mehr fernsehen. Das ist z.B. auch eine Ursache der sozialen Selektion in unserem Bildungsbereich.
  2. Absetzen von Filmen mit extremen Gewaltdarstellungen (insbesondere im Nachmittagsprogramm mit hohen Einschaltquoten bei Jugendlichen).
  3. Mit anderen Privat- und öffentlich-rechtlichen TV-Sendern eine erweiterte Jugendschutzregelung zu erwirken (s.o.).
  4. Verzicht oder wenigstens Eindämmung von psychologisch ausgeklügelter Werbung, die auf Jugendliche und Kinder abzielt und gewissenlos deren Identitätssuche ausnutzt.
  5. Fordern Sie RTL auf, innerhalb ihrer Tochterfirma Super RTL (50% RTL Group, 50% Walt Disney Company) darauf hinzuwirken, die Beteiligung an dem Projekt Media Smart e.V. einzustellen, das beabsichtigt, Schulkinder im Rahmen des Schulunterrichts zu unkritischem Umgang mit Werbung zu erziehen.

Im Interesse der Bildung der Jugendlichen und im Interesse der Zukunft unseres Landes, aber auch im Interesse Ihrer Glaubwürdigkeit: Machen Sie in diesem Sinne Ihren Einfluss geltend!

Zum Thema Media Smart:
SuperRTL ist nicht nur an diesem Verblödungsprojekt für Schüler beteiligt, sondern wohl eher federführend aktiv:

Media Smart ist ein eingetragener Verein zur Förderung der Medien- und Werbekompetenz von Kindern. Die Initiative wurde 2004 von Medien und Werbung treibenden Unternehmen gegründet. Der Sitz des Vereins ist Köln. Der Vorsitzende ist der Geschäftsführer von Super RTL Claude Schmit.

Noch Fragen?

Ich habe da ja so meine Zweifel, ob Mohn / Bertelsmann sich von so einem Appell beeindrucken läßt. Ich glaube eher nicht, denn dafür hat die Bertelsmann- Stiftung zu gute Kontakte in die Politik und Netzwerke der Wirtschaft und Wissenschaft.


Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:
Schliessen
E-mail